Bürgerbeteiligungsverfahren "Waldstadtzentrum" und das Quartier Waldstadt
Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung Mosbach ist unsere Quartierskoordinatorin Frau Jens. Sie sind über eine Projekt-Mailadresse erreichbar.
Die Anmeldung zur Waldstadtkonferenz am 28.04.26 um 17.00 kann über diesen Link erfolgen. Die Anmeldung ist bis zum 21.04.26 möglich.
Die Konferenz findet in der Turnhalle der Grundschule statt. Mit einer Anmeldung sichern Sie sich ihren Platz. Für Kurzentschlossene halten wir ein Kontingent von 30 Plätzen frei (ohne Anmeldung).
Thema der Konferenz: Was ist wichtig, um das Leben hier in der Waldstadt für alle Menschen und alle Generationen noch schöner zu machen?
Auftaktveranstaltung im Juni 2023
In der ersten Stufe des Beteiligungsverfahrens soll gemeinsam mit der Bürgerschaft ein tragfähiges Zielprogramm erarbeitet werden. Die Ergebnisse fließen als Eckpunkte in den Planungswettbewerb „Neues Waldstadtzentrum“ ein.
Nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Waldstädter*innen wurden im Vorfeld persönlich angeschrieben und zur Mitarbeit eingeladen. Damit ist sichergestellt, dass ein Querschnitt aller Altersgruppen sowie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die in der Waldstadt wohnen, an der Bürgerbeteiligung teilnimmt und alle Veranstaltungen begleitet. Aber selbstverständlich sind alle interessierten Waldstädter Bürger*innen weiterhin herzlich eingeladen, zu den Veranstaltungen zu kommen und sich einzubringen.
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 19. Juni von 19:30 Uhr bis 21 Uhr stellten Oberbürgermeister Julian Stipp, Bürgermeister Patrik Rickenbrot und Inge Horn vom begleitenden Büro HORNprojekt GmbH in der alten Waldstadtturnhalle das Projekt und der Beteiligungsprozess vor und informierten über die weiteren Beteiligungsbausteine.
„Jetzt gilt´s, jetzt haben alle die Chance, die Waldstadt mitzugestalten“. Mit diesem Aufruf begrüßte OB Stipp rund 120 Waldstädter Bürger*innen vor Ort. Möglichst viele Hüte sollen unter einem Dach vereint werden, sprich, es soll mit dem Neubau der Turnhalle ein maßgeschneidertes Haus für alle Bedarfe entstehen, lautete die Message des Abends. Eben ein Waldstadtzentrum „von uns – für uns“.
Damit ist der offizielle Startschuss für die Beteiligung gesetzt. Die Ergebnisse fließen als Eckpunkte für den Planungswettbewerb „Neues Waldstadtzentrum“ in den Prozess ein.
Aufzeichnung der Auftaktveranstaltung
Die gesamte Veranstaltung wurde zur Nachverfolgung für alle Bürger*innen aufgezeichnet. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde die Losung der Zufallsbürger*innen nicht mit aufgezeichnet. Aufgrund einer technischen Störung kann die Mitzeichnung nur als Audiodatei unter folgendem Link angehört werden:
Präsentation über den Ablauf des Verfahrens
Die während der Auftaktveranstaltung gezeigte Präsentation, in der über die Ausgangslage, Chronologie, das Vorhaben, den partizipativen Beteiligungsprozess, die Akteure, den Ablauf des Beteiligungsverfahrens und das weitere Vorgehen nach dem Ende der Beteiligungsrunde, informiert wurde, können Sie hier abrufen:
Präsentation Bürgerbeteiligung Waldstadtzentrum (2,8 MB).
Darin wird auch über die Funktion der sogenannten Zufallsbürger*innen informiert, die live während der Veranstaltung ausgelost wurden und künftig die Werkstätten beteiligen.
Auch erste Ideen und Anregungen der Waldstädter*innen sind in der Präsentation bereits aufgenommen worden.
Bürgerbeteiligung / interaktive Workshops und Feedbackrunde (2023)
Bürgerwerkstatt am 3. Juli 2023
Mit der Bürgerwerkstatt startete die Beteiligung der Waldstädter*innen für das neue Waldstadtzentrum. Alle Teilnehmer*innen wurden in drei Gruppen eingeteilt und diskutierten dann an insgesamt drei Arbeitstischen die Themen Räume, Außenbereich/Freiflächen/Spielen und Ausstattung innen und außen.
Die Arbeitsergebnisse wurden anschließend durch Freiwillige allen Teilnehmer*innen präsentiert.
Präsentation der Gruppe "Räume":
Präsentation der Gruppe "Ausstattung":
Präsentation der Gruppe "Außenbereich":
Zum Abschluss der Bürgerwerkstatt fasste Frau Horn vom begleitenden Büro die Ergebnisse zusammen und gab gemeinsam mit Oberbürgermeister Julian Stipp einen Ausblick auf die folgenden Schritte und Aufgabenstellungen.
Seniorenbeteiligung am 5. Juli 2023
Auch die Senior*innen wurden in drei Gruppen eingeteilt und diskutierten dann an insgesamt drei Arbeitstischen die Themen Räume, Außenbereich/Freiflächen/Spielen und Ausstattung innen und außen.
Die Arbeitsergebnisse wurden wiederum durch einen Freiwilligen allen Teilnehmer*innen präsentiert.
Präsentation der Gruppe "Räume":
Präsentation er Gruppe "Außenbereich":
Präsentation der Gruppe "Ausstattung":
Jugendwerkstatt am 5. Juli 2023
Zum Abschluss haben sich die Jugendlichen (10 - 17 Jahre) mit ihren Ideen und Anregungen eingebracht.
Kinderbeteiligung am 19. Juli 2023
Eingebunden in die Bürgerbeteiligung wurden auch Kinder der Grundschule Waldstadt. Schreibend und malend wurde auf bunten Kärtchen festgehalten, was die Kleinen bewegt, was sie sich wünschen und vorstellen. Oberbürgermeister Julian Stipp und Fr. Horn vom beauftragten Büro hörten aufmerksam zu.
Feedbackrunde am 22. September 2023
Am 22. September 2023 wurden im Rahmen einer Feedbackrunde die Ergebnisse aus den vier Workshops öffentlich vorgestellt.
Die gesammelten Ideen wurden in die Bereiche genereller Rahmen (11:13 - 13:11), Raumprogramm (13:11 - 20:30), technische Infrastruktur (20:30 - 21:40), Ausstattung innen (21:40 - 27:03) und außen (27:03 - 41:25) sowie Organisation und Betrieb (41:25 - 44:25) untergliedert und können in dieser Präsentation nachgelesen werden:
Präsentation Feedbackrunde Waldstadtzentrum (3,4 MB)
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die die Ergebnisvorstellung verpasst haben oder ein weiteres Mal anschauen möchten, können die Präsentation über dieses Video nachverfolgen.
Hier kann die Pressemitteilung zur Feedbackrunde nachgelesen werden (PDF (70 KB)).
Digitale Beteiligungs-Pinwand
Über die digitale Beteiligungs-Pinwand war es allen unabhängig von der Teilnahme an den Vor-Ort-Veranstaltungen möglich, sich einzubringen. Zudem können auf dieser Seite Impressionen und Ergebnisse der einzelnen Workshops eingesehen werden.
Hier geht´s zur Beteiligungs-Pinwand.
Architektenwettbewerb und Ergebnisse (- 2025)
Präsentation der Ergebnisse der Workshops in der Gemeinderatssitzung am 13. Dezember 2023
Die Ergebnisse der Workshops zur Bürgerbeteiligung „Waldstadtzentrum – von uns für uns“ wurden durch die Projektberaterin Inge Horn am 13.12.2023 in öffentlicher Sitzung im Gemeinderat (Link zum Bürgerinfoportal) präsentiert.
Projektberaterin Inge Horn berichtete über die insgesamt sechs Veranstaltungen, in denen die Bausteine für ein Nutzungs- und Raumkonzept der neu zu planenden Schul-Sporthalle mit Mehrzwecknutzung erarbeitet wurden. Aus den Ergebnissen der Workshops fließen Eckpunkte in den geplanten Architektenwettbewerb für den Neubau der Waldstadt-Turnhalle ein.
Der Gemeinderat nahm den Bericht zustimmend zur Kenntnis. Die in der Sitzung vorgestellte Präsentation (2,3 MB) ist hier abrufbar.
Auslobung Architektenwettbewerb
Als Ergebnis der Bürgerbeteiligung sollten die Eckpunkte für den Planungswettbewerb „Neues Waldstadtzentrum“ gewonnen werden. D.h., die Anregungen aus der Bürgerbeteiligung sollen bei der Ausarbeitung der sogenannten Wettbewerbsauslobung berücksichtigt werden.
Anfang 2024 erfolgten die intensiven und umfangreichen Vorbereitungen, um erstmals seit vielen Jahren wieder einen Architektenwettbewerb durchzuführen.
Im Oktober 2024 war es dann soweit: Nachdem zuvor der zuständige Fachausschuss des Gemeinderates, der Technische Ausschuss, vorberaten hatte, stimmte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 16.10.2024 (Bürgerinfoportal, TOP 3 der Sitzung) der Auslobung eines Realisierungswettbewerbes mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren für 20 Teilnehmer zu. Wichtig war der Stadt, dass auch die Ideen und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung für die Außenanlage berücksichtigt wurden. Deshalb war gefordert, dass am Wettbewerb nur Teams teilnehmen konnten, die aus Architekten und Freianlagenplaner bestehen. Die Wettbewerbsbeiträge waren bis März 2025 einzureichen.
Im Wesentlichen ging es bei den Anforderungen um folgende Merkmale und Eckpunkte:
- - Halle wird vorwiegend als Sporthalle für den Schul- und Vereinssport genutzt. Sie hat ein Sondermaß mit der Abmessung 27m x 15m x 7m und kann in zwei Teile unterteilt wer-den, die separat zugänglich sind.
- - Für die Mehrzwecknutzung ist das Waldstadtzentrum insgesamt für 250 Personen ausgelegt. Sowohl die Schule als auch der Verein haben jährliche Veranstaltungen, wie Einschulung, Weihnachtsfeiern, Maifest etc., für die die Halle mit Foyer genutzt wird. Es gibt eine mobile Bühne, die bei Bedarf flexibel aufgebaut wird.
- - Der multifunktional nutzbare Bereich mit Küche, der als Bürgertreff bezeichnet wird, kann separat genutzt und vermietet werden. Für diesen Fall ist eine direkte Zugänglichkeit der Halle und der Umkleiden über einen Sportlereingang sicher zu stellen. Auch die Grundschule nutzt das Bürgertreff für das Mittagessen innerhalb der Ganztagesbetreuung.
- - Zwei zusätzliche Kleingruppenräume, die nach Möglichkeit zusammenschaltbar sind, komplettieren das Angebot an Mehrzweckräumen.
- - Wichtig ist auch die Neugestaltung der Freiflächen für die Nutzung der Grundschule. Es soll ein multifunktionaler Platz z.B. für Vereinsfeste als öffentlicher Begegnungsort für die verschiedenen Generationen der Waldstadt gestaltet werden. Ein Teil der Freiflächen soll als Parkierungsfläche bei Veranstaltungen angelegt werden. Im täglichen Betrieb wird dieser Parkplatz als Teil des Schulhofs genutzt. Diese Doppelnutzung ist ein wichtiger Baustein der Außenanlagen.
- - Die bestehende Waldstadt-Turnhalle soll bis zur Fertigstellung des Neubaus weitergenutzt werden. Der Parallelbetrieb (Baustelle und der Betrieb der Grundschule) muss uneingeschränkt möglich sein. Der Abbruch der bestehenden Waldstadt-Turnhalle wird im Anschluss an den Neubau erfolgen.
Preisgericht
Im Januar 2025 hatten alle Wettbewerbskandidaten die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild über den geplanten künftigen Standort des Waldstadtzentrums zu verschaffen und hierbei noch Detailfragen zu klären.
Am Ende war die Resonanz überwältigend: 50 Teams hatten sich beworben, so dass am Ende im Losverfahren die 20 teilnehmenden Teams bestimmt wurden, deren Beiträge durch ein Preisgericht bewertet werden. Im Preisgericht sind Vertreter des Gemeinderates, Architekten und Freianlagenplaner. Unterstützt werden sie von beratenden Sachverständigen ohne Stimmrecht, u.a. durch die ausgelosten Zufallsbürger und Mitarbeitende der Fachabteilungen der Stadtverwaltung.
Am 28. April 2025 tagt das Preisgericht und hat die schwere Aufgabe, die 20 ausgelosten Entwürfe zu bewerten und den Preisträger zu küren.
Danach haben dann alle Waldstädter*innen die Gelegenheit, sich die Entwürfe anzusehen: vom 29. April bis 2. Mai 2025 werden in der Waldstadtturnhalle die Ergebnisse präsentiert.
Öffentliche Ausstellung der Entwürfe
Die 20 Modellentwürfe der Wettbewerbsteilnehmenden inklusive Siegerentwurf werden in der Waldstadtturnhalle öffentlich ausgestellt. In die Entwürfe sind die Ideen der Bürger*innen aus den Workshops eingeflossen.
Die Ausstellung wird am Dienstag, den 29. April um 16 Uhr offiziell eröffnet; direkt im Anschluss findet ein geführter Rundgang statt. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.
Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten für Besucher*innen zugänglich.
29. April: 16 - 19 Uhr - geführter Rundgang nach offizieller Eröffnung
30. April: 10 - 17 Uhr - Vormittags Rundgang für Kindergarten und Grundschule, 16 Uhr geführter Rundgang
1. Mai: 10 - 17 Uhr - Führung mit Oberbürgermeister Julian Stipp um 11 Uhr, 16 Uhr geführter Rundgang
2. Mai: 10 - 17 Uhr - 16 Uhr geführter Rundgang
Führungen für Gruppen können flexibel angeboten werden. Fragen Sie gerne per Mail unverbindlich an.
Ergebnisse des Wettbewerbs
Siegerentwurf: sdks architekten und Michael Palm
Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs stammt vom Team „sdks architekten“ und Michael Palm.
Aus überwältigenden 50 geeigneten Teilnahmeinteressenten wurden 20 Arbeitsgemeinschaften zu Architektur und Landschaftsbau ausgelost. Diese haben Pläne und Modelle erstellt.
Eine Jury aus Fachpreisrichtern und Sachpreisrichtern bewertete diese eingereichten Entwürfe und kürte in einem intensiven, auf Augenhöhe stattfindenden Prozess einen Siegerentwurf sowie Entwürfe für die Wettbewerbsplätze zwei bis vier. Die Jury setzt sich zusammen aus elf Preisrichtern sowie sachverständigen Beratern, darunter OB Stipp und BM Rickenbrot, sowie Vertreter*innen der Gemeinderatsfraktionen, Architekten*innen, Stadtplaner*innen, Verwaltungsvertreter*innen der Stadt Mosbach und Zufallsbürger*innen der Waldstadt.
Der von der Jury auserkorene Siegerentwurf kommt vom renommierten Darmstädter Architektenbüro „sdks architekten“ unter der Leitung von Michael Sonek und Michael Dummert, die mit dem Garten- und Landschaftsarchitekten Michael Palm aus Weinheim zusammenarbeiten. Das Projekt wurde maßgeblich durch die Architekten Eva Maria Thut und Florian Theisinger bearbeitet.
Siegerentwurf ist klar strukturiert
Die Ergebnisse der umfassenden, mehrstufigen Bürgerbeteiligung aus dem Jahr 2023 spiegeln sich im Siegerentwurf wider. Der Entwurf ist klar strukturiert, die Schule ist sehr gut integriert. Davon abgesehen ist der Entwurf ökonomisch und auch ökologisch bestens aufgestellt.
Der Baumbestand wird beinahe komplett erhalten bleiben und es wird Raum für Begegnungen zwischen den Generationen geschaffen.
Nach Meinung der Jury vereint der Entwurf alle formulierten Wünsche, ein Zentrum zu errichten, welches alle Bürgerinnen und Bürger in der Waldstadt mitnimmt und auch künftig die Bürgerbeteiligung fördert.
Hier können Sie sich ein Bild der Planungen machen:
Plan 1 (19,2 MB)
Plan 2 (12,6 MB)
Plan 3 (13,8 MB)
2. und 3. Plätze
Der zweite Platz ging an den Entwurf des Büros „a+r Architekten“ aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Michael Glück.
Der dritte Platz wurde zweimal vergeben: An das Team „Harter + Kanzler & Partner Architekten“ aus Freiburg gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten „w+p“ aus Offenburg, sowie an das Büro „Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten und Stadtplaner PartGmbB“ aus Nürnberg, die mit dem Stuttgarter Landschaftsarchitekten Frank Jetter zusammenarbeiten.
Ein Anerkennungspreis ging an das Team von „Muffler Architekten“ aus Tuttlingen und an die aus Überlingen stammende Firma „ah Landschaftsarchitekten“.
Nächste Schritte
An die Juryentscheidung zum Siegerentwurf schließt sich ein Vergabeverfahren für Planungsleistungen an, daher ist der Architektenwettbewerb formell noch nicht vollständig abgeschlossen. Laut EU-Gesetz sind im Rahmen dieses Vergabeverfahrens Verhandlungen zwischen der Stadtverwaltung als Auftraggeberin und dem bzw. den Preisträgerbüros anberaumt.
In der Juli-Sitzung wird der Gemeinderat über das Vergabeverfahren der Architektenleistungen beschließen.
Im Herbst 2025 rechnet die Stadtverwaltung mit der Zusammenstellung eines Planungsteams, zu dem unter anderem Statiker und Haustechnikingenieure gehören werden.
Nach einer weiteren Ausarbeitung der Bauplanungen im Jahr 2026 soll der Bauantrag im Kalenderjahr 2027 erfolgen. Der Baubeginn wird ebenfalls für 2027 angestrebt. Mit der Bauausführung ist im Jahre 2028 zu rechnen.
Soziale Quartiersentwicklung in der Waldstadt: Quartierskonferenz 28.04.26 um 17.00
Was ist eine soziale Quartiersentwicklung?
Alle Infos zur Quartiersentwicklung und zu den Aufgaben der Quartierskoordinatorin finden sie hier und hier.
Was ist eine Quartierskonferenz?
Das ist ein Treffen für die Menschen aus der Waldstadt. Wir sprechen darüber, was die Waldstadt braucht und welche Themen der neue Quartiersbeirat aufgreifen soll. Wir fragen uns: Was ist wichtig, um das Leben hier in der Waldstadt für alle Menschen und alle Generationen noch schöner zu machen?
Hier kommen alle zusammen, die im Quartier leben, arbeiten oder sich engagieren: Bürgerinnen und Bürger, Vereine, soziale Einrichtungen, Schulen, Kitas, Gewerbetreibende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Stadtverwaltung. Es ist der zentrale Ort, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und gemeinsame Ziele für unser Quartier zu stecken.
Wer darf an der Quartierskonferenz teilnehmen?
Die Konferenz ist öffentlich und steht allen Interessierten offen! Egal, ob Sie schon lange hier wohnen, gerade erst zugezogen sind, in einem Verein aktiv sind oder einfach nur neugierig sind, was im Viertel passiert – Sie sind herzlich willkommen.
Zusätzlich haben wir alle Menschen, die für den Quartiersbeirat ausgelost wurden zur Konferenz eingeladen.
Was ist der Unterschied zwischen der Quartierskonferenz und dem Quartiersbeirat?
Während der Quartiersbeirat eine feste Gruppe von "Kümmerern" (persönliche Einladung per Zufallslos) ist, die sich regelmäßig im kleinen Kreis trifft, um konkrete Projekte zu beraten und zu begleiten, ist die Quartierskonferenz eine große, öffentliche Veranstaltung zu der jeder kommen kann, der im Quartier lebt und arbeitet. Die Konferenz findet seltener statt (z. B. alle 1 bis 2 Jahre) und dient dem breiten Austausch, der Ideenfindung und der großen Vernetzung. Die Ergebnisse der Konferenz sind oft der Arbeitsauftrag für den Quartiersbeirat.
Welche Themen werden besprochen?
Es geht um alles, was unser Zusammenleben im Quartier im Sinne einer "Caring Community" (einer sorgenden Gemeinschaft) betrifft.
Typische Themen und Beispiele sind:
•Wie schaffen wir mehr Begegnungsorte für Jung und Alt?
•Wie können wir Barrieren abbauen und Teilhabe für alle ermöglichen?
•Welche neuen Angebote fehlen ?
•Wie können sich Menschen, Vereine und Initiativen besser gegenseitig unterstützen?
•Vorstellung aktueller Projekte aus dem Quartiersbeirat (ab 2028)
Muss ich mich vorbereiten oder etwas präsentieren?
Nein, eine Vorbereitung ist nicht nötig. Sie können einfach zuhören, sich informieren oder – wenn Sie möchten – an den Diskussionstischen Ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einbringen. Jede Perspektive aus dem Alltag ist wertvoll.
Was passiert mit den Ideen, die auf der Konferenz gesammelt werden?
Die Ideen und Anliegen werden von der Quartierskoordination dokumentiert, gebündelt und anschließend in den Quartiersbeirat getragen. Dort wird beraten, wie aus den Ideen konkrete Taten und Projekte werden können. Auf der nächsten Quartierskonferenz (2028) und im Newsletter wird dann berichtet, was aus den Vorschlägen geworden ist.
Soziale Quartiersentwicklung in der Waldstadt: Quartiersbeirat Gründung 2026
Ich habe einen Brief erhalten, obwohl ich mich nirgends angemeldet habe. Warum?
Sie wurden als "Zufallsbürger*in" über das Einwohnermelderegister ausgewählt. Wir schreiben zufällig ausgewählte Menschen in unserem Quartier an, weil wir sicherstellen möchten, dass alle Stimmen gehört werden. Ihr Alltagswissen und Ihre persönliche Sicht auf das Viertel sind für uns von unschätzbarem Wert.
Was ist ein Quartiersbeirat?
Der Quartiersbeirat ist das Herzstück unserer Nachbarschaft.
Der Quartiersbeirat besteht aus zufällig gelosten Menschen der Waldstadt. Alle ausgewählten Zufallsbürger*innen werden im April einen Brief per Zufallslos erhalten, die eine persönliche Einladung enthält Mitglied des Beirates zu werden. Wir achten darauf, dass Menschen aus allen Altersgruppen dabei sind.
Unsere Quartierskoordinatorin unterstützt den Beirat dabei, ihre Ideen als Projekte Schritt für Schritt umzusetzen. Der Beirat startet im Sommer 2026.
Aus allen Rückmeldungen der Zufallsbürger*innen suchen wir die Mitglieder für den Beirat aus. Falls sich mehr Personen melden als Plätze frei sind, entscheidet wieder das Los.
Weitere Infos zu Bürgerräten finden Sie auch auf dieser externen Website
Welche Rolle spielen die Mitglieder im Quartiersbeirat?
Die Mitglieder des Beirats verstehen sich als die "Kümmerer" des Quartiers. Sie haben ein offenes Ohr für die Sorgen der Nachbarschaft, greifen gute Ideen auf und suchen gemeinsam mit der Quartierskoordination nach praktischen Lösungen. Sie sind die Brücke zwischen den Menschen vor Ort und der Stadtverwaltung.
Muss ich Vorwissen oder bestimmte Qualifikationen mitbringen?
Nein, absolut nicht! Die einzige "Qualifikation", die Sie brauchen, ist, dass Sie hier leben und sich für Ihr Wohnumfeld interessieren. Sie müssen keine Reden halten können oder Verwaltungswissen besitzen. Ihre alltäglichen Erfahrungen – zum Beispiel auf dem Weg zum Supermarkt, an der Bushaltestelle oder im Park – sind genau das Expert*innenwissen, das wir suchen.
Wie ist der Zeitplan?
Die Gründung (ein erster Workshop zum kennen lernen und zur Zusammenarbeit) ist für Juni 2026 geplant.
In die erste Projektplanung soll es im September 2026 gehen.
Wie viel Zeit kostet die Mitarbeit im Quartiersbeirat?
Die Mitarbeit ist ein Ehrenamt und soll gut in Ihren Alltag passen.
Der Beirat trifft sich in der Regel alle 6 bis 8 Wochen für etwa zwei Stunden. Darüber hinaus entscheiden Sie selbst, wie viel Zeit Sie investieren möchten und können.
Ich habe keinen Brief bekommen, möchte mich aber trotzdem engagieren. Geht das?
Ja, unbedingt! Sie können den Quartiersbeirat sehr gerne bei der Umsetzung von konkreten Projekten unterstützen oder an der großen, offenen Quartierskonferenz teilnehmen. Inwiefern Sie bei der Projektgestaltung direkt mitentscheiden können, entscheidet der Beirat im Einzelfall demokratisch. Melden Sie sich einfach bei uns – jede helfende Hand ist wertvoll!
Förderung durch das Land B-W
Das Land Baden-Württemberg hat der Stadt Mosbach im Rahmen des Förderprogramms „Quartierimpulse“ Mittel i.H.v. rund 85.000 € zur Verfügung gestellt.
Das Förderprogramm "Quartiersimpulse" der Allianz für Beteiligung und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration ist Teil der Landesstrategie "Quartier 2030 - Gemeinsam. Gestalten." und wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
Kooperationspartner und weitere Beteiligte
- VfB Waldstadt (Kooperationspartner gemäß den Fördervorgaben)
- Aktionsbündnis „Gemeinsam für Waldstädter“






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