WeRemember-Kampagne zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar rufen der World Jewish Congress und die UNESCO erneut zur weltweiten #WeRemember Kampagne auf, um ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen. 

Oberbürgermeister Julian Stipp: "Mit einer starken Beteiligung der Stadtgesellschaft können wir ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen". ©Stadt Mosbach 

Oberbürgermeister Julian Stipp: "Mit einer starken Beteiligung der Stadtgesellschaft können wir ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen". ©Stadt Mosbach 

Anlass für das jährliche Gedenken am 27. Januar ist die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Zum Holocaust-Gedenktag ruft der World Jewish Congress (WJC) gemeinsam mit der UNESCO zur weltweiten Kampagne #WeRemember auf. Seit zehn Jahren beteiligen sich Menschen weltweit und teilen Fotos mit dem Hashtag #WeRemember. Ziel ist es, die Erinnerung an die Opfer des Holocaust wachzuhalten und ein klares Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass zu setzen. 

Auch die Große Kreisstadt Mosbach in Person von Oberbürgermeister Julian Stipp nimmt an dieser Aktion teil und lädt alle Einwohner*innen dazu ein, ebenfalls ein Zeichen zu setzen. Machen Sie ein Foto mit der WeRemember-Botschaft, teilen es mit dem Hashtag (#) über Social Media und werden Teil der #WeRemember-Kampagne. Diese läuft weltweit, zudem werden Fotos auf einem LED-Screen an einem geschichtsträchtigen Ort in Berlin gezeigt. Wer sich offline beteiligen und gedenken möchte, ist eingeladen, z.B. das Denkmal am Synagogenplatz oder Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V. zu besuchen (z.B. "Goldfisch und Zebra" - Matinee am 25.01.).  

Die Botschaften der Holocaust-Überlebenden werden durch die Social Media-Kampagne einem breiten Publikum zugänglich gemacht und das Andenken der Opfer auf eine zeitgemäße, digitale Weise lebendig gehalten. Über soziale Netzwerke kann jede*r sichtbar an der Kampagne teilnehmen und gemeinsam mit zahlreichen Vertreter*Innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Medien Solidarität im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus zeigen.  
 
Fokus 2026: Stimmen der Holocaust-Überlebenden
Die diesjährige Kampagne stellt die Botschaften der Holocaust-Überlebenden in den Mittelpunkt, insbesondere jene an die deutsche Gesellschaft. Wie die im Mai 2025 verstorbene Margot Friedlander eindrücklich sagte: „Ich bin nach Deutschland zurückgekommen, um mit Ihnen zu sprechen, Ihnen die Hand zu reichen und Sie zu bitten, dass Sie die Zeitzeugen werden, die wir nicht mehr lange sein können.“ 

Angesichts des zunehmenden Antisemitismus gewinnt dieses Engagement besonders an Bedeutung. OB Stipp: "Mit einer starken Beteiligung der Stadtgesellschaft können wir ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen - seien Sie dabei und zeigen Sie klare Kante gegen jede Form von Hass und Verfolgung, die unsere Demokratie und die Vielfalt in unserer Gesellschaft gefährdet!"