Anhaltende Hitze und wenige Niederschläge: Brandgefährlich!
Anhaltend hohe Temperaturen und fehlender Niederschlag haben die Gefahr von Bränden deutlich erhöht.
Bei verdächtigen Rauchentwicklungen oder Feuer bitte sofort über die Notrufnummer 112 melden. ©iStock
Die hohen Temperaturen der letzten Wochen und der fehlende Niederschlag haben die Waldbrandgefahr deutlich erhöht. Laut dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes wurde in weiten Teilen Baden-Württembergs bereits die höchste Gefahrenstufe (Stufe 5) erreicht. Das betrifft auch die Wälder im Neckar-Odenwald-Kreis, die stark ausgetrocknet sind und in weiten Bereichen die Stufe 4 erreicht haben.
Der Appell geht deshalb an alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, äußerste Vorsicht walten zu lassen, um Brände zu vermeiden!
Gleichzeitig werden die Bürger*innen gebeten, schonend mit dem Element Wasser umzugehen. Insgesamt fiel in den Monaten Februar bis Juni lediglich rund die Hälfte der für diesen Zeitraum üblichen mittleren Niederschlagsmenge. In diesen extremen Trockenzeiten mit Niedrigwasser braucht die Natur jeden Tropfen. Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern sollte - wenn überhaupt - nur in geringen Mengen erfolgen. Wo immer möglich, macht es Sinn, Wasser einzusparen, egal, ob es aus dem Wasserhahn, aus Brunnen oder aus dem Bach stammt, denn jede Entnahme hat Auswirkungen auf den Grundwasserpegel.
Brandgefahr:
- Bis zum 31. Oktober gilt im Wald ein striktes Rauchverbot.
- Feuer- und Grillverbot: Ausgewiesene Feuerstellen dürfen bei Waldbrandgefahrenstufe 4 und 5 aus Sicherheitsgründen nicht mehr für ein Lagerfeuer genutzt werden. An den Waldhütten und Grillplätzen in Mosbach wird in diesem Fall mit entsprechenden Aushängen auf das Verbot hingewiesen.
- Achtung beim Parken: Fahrzeughalter werden gebeten, ihre Autos nicht auf trockenem Laub oder Gras abzustellen, da dieses durch heiße Fahrzeugteile – insbesondere Katalysatoren – entzündet werden kann.
- Vorsicht bei Wald-, Forst- sowie Mäharbeiten: Durch heiße Maschinenteile oder Funkenschlag, beispielsweise beim Kontakt von Motorsägen etwa mit Steinen oder beim Nachfüllen von Kraft- und Betriebsstoffen, kommt es immer wieder zu Bränden.
- Privatbereich: Auch bei Arbeiten in und ums Haus oder im Garten ist erhöhte Vorsicht geboten. Schnell kann z.B. ein Holzschuppen, ein Wiesenstück oder eine Hecke in Brand geraten.
Verdächtige Rauchentwicklungen oder Feuer sind sofort über die Notrufnummer 112 zu melden.
Waldzufahrten und Waldwege müssen jederzeit für die gegebenenfalls eingesetzten Einsatzfahrzeuge freigehalten werden. Hilfreich kann auch die kostenlose App „Hilfe im Wald“ sein. Im Unglücksfall kann hierüber beispielsweise der nächstgelegene Rettungstreffpunkt identifiziert und Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst an die entsprechende Stelle angefordert werden.
Für aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr verweist das Ministerium auf die Website des Deutschen Wetterdienstes.



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