Mitmachaktion für Jugendliche - Nett hier? Zeig uns dein Mosbach!
Unter www.mosbach.de/netthier können Jugendliche bis zum 30. Juni die Stadtverwaltung auf Umstände und Orte aufmerksam machen. So muss Beteiligung für junge Menschen aussehen - niedrigschwellig, kreativ und ausdrucksstark. Alle Informationen zum Mitmachen gibt es in unserem Beitrag.
Wie erleben Jugendliche ihre Stadt? Welche öffentlichen Orte laden sie ein – und welche nicht?
Mit der Beteiligungskampagne „Nett hier? Zeig uns dein Mosbach“ ruft die Stadt Mosbach junge Menschen zwischen zehn und 20 Jahren ab sofort dazu auf, ihre Einschätzung des öffentlichen Raums sichtbar zu machen – kreativ, direkt, beteiligt.
So funktioniert`s
Die Jugendlichen fotografieren Orte, an denen sie sich gern (oder ungern) aufhalten – und fügen einen kurzen Kommentar hinzu, der ihre Wahrnehmung des öffentlichen Ortes ausdrückt. Ob Sitzecke, Skatepark oder Unterführung: Jugendliche können Orte wählen, die sie bewegen – im positiven oder negativen Sinne. Ein Bild, ein Spruch – mehr braucht es oft nicht, um zu sagen, was los ist. Dahinter steckt eine klare Haltung: „Du zeigst. Die Stadtverwaltung guckt hin.“ Und genau das ist das Ziel der Aktion. Eine jugendgerechte Beteiligung an der Verwaltung und Kommunalpolitik, die ernst nimmt, was junge Menschen bewegt.
Für die Aktion geworben wird dabei in der Sprache aktueller Internet-Memes: ironisch, pointiert, manchmal albern, oft überraschend ehrlich. Sätze wie „Wenn der Platz +5000 Aura hat“ spiegeln den typischen Ton einer Generation wider, die sich nicht über lange Stellungnahmen äußert, sondern über Humor, Emotion und Kürze.
Ab sofort und einschließlich bis zum 30. Juni können Jugendliche ihre Beiträge online unter www.mosbach.de/netthier einreichen. An den Mosbacher Schulen hängen entsprechende Plakate mit QR-Codes aus. Am Ende der Einsendungsphase startet ein Voting durch eine Jury bestehend aus Jugendlichen des ehemaligen Jugendgemeinderats: Die Bilder mit den meisten Stimmen werden im Spätsommer öffentlich ausgestellt und mit Preisen bedacht – es locken unter anderem eine Polaroidkamera und kostenlose Jahrestickets für das Mosbacher Freibad famos.
Nach dem Jugendgemeinderat folgen moderne Ansätze
Mosbach verfügt bereits über Erfahrung im Bereich der Jugendbeteiligung, etwa durch den Jugendgemeinderat, der jungen Menschen viele Jahre eine Stimme in der Politik Mosbachs gab. Nach der – aufgrund mangelnder Beteiligung – abgesagten Wahl 2023 und der daraus resultierenden Auflösung des Jugendgemeinderats, suchte die Stadtverwaltung Mosbach gemeinsam mit Jugendlichen und einer eigens hierfür gegründeten Arbeitsgruppe nach neuen Wegen. Die Aktion „Nett hier? Zeig uns dein Mosbach“ ist ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit – zeitgemäß, kreativ und nah an der Lebenswelt junger Menschen. Die Methode dahinter heißt Autofotografie und entstammt der Sozialen Arbeit. Sie macht Beteiligung niedrigschwellig, kreativ und ausdrucksstark.
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