Symposium der Toxikologen und Forensiker in Mosbach
Eine der bedeutendsten Fachgesellschaften Europas tagt wieder in Mosbach. OB Stipp begrüßt bei Empfang im Rathaus.
Mit über 500 Mitgliedern zählt die vor knapp 50 Jahren gegründete Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Chemie (GTFCh) zu den bedeutendsten Fachgesellschaften Europas. Traditionell trifft man sich alle zwei Jahre in der Großen Kreisstadt Mosbach, 2025 zum 24. Mosbacher Symposium. Im Fokus der Gesellschaft stehen wissenschaftliche Forschung und Aktivitäten in den Bereichen der toxikologischen und forensischen Chemie und deren praktische Umsetzung sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die in Mosbach zur Tagung versammelten Wissenschaftler*innen und Expert*innen haben ihre Schwerpunkte an Hochschulen, in der Rechtsmedizin und Kriminaltechnik sowie in Unternehmen der freien Wirtschaft.
Den Auftakt des XXIV. Mosbacher Symposium der GTFCh bildet der Mittwochsvortrag für die Öffentlichkeit in der Alten Mälzerei am 2. April um 20 Uhr – Interessierte sind willkommen. Thema der öffentlichen Vorlesung ist "Engelstrompete, Herbstzeitlose, Eibe und Zucchini: Pflanzliche Wirkstoffe als Rauschmittel, Medikament und Gift".
Am Donnerstag startet die GTFCh mit dem Young Scientists-Treffen, bei dem sich Doktorand*innen und junge Wissenschaftler*innen austauschen und vernetzen können. Beim Satellitensymposium steht das Thema „Therapeutisches Drug Monitoring von Psychopharmaka - wichtiges klinisches Tool für die forensische Toxikologie?“ im Fokus der Vorträge. Nach einem Konzert in der Stiftskirche sind die GTFCh-Mitglieder um 20 Uhr zu einem offiziellen Empfang mit Oberbürgermeister Julian Stipp ins Rathaus eingeladen.
Auf dem Foto sind neben Oberbürgermister Julian Stipp Prof. Dr. Stefan Tönnes (ehemaliger GTFCh-Präsident), GTFCh-Präsident Prof. Dr. Volker Auwärter sowie Wirtschaftsförderer Fabian Weiß am Rande des Empfangs zu sehen.
Am Freitag wird das Vortragsprogramm um Fallberichte, Beiträge zu „Alternativen Matrizen“ und „Synthetische Cannabinoide“ sowie um Poster-Ausstellungen und die Mitgliederversammlung ergänzt. Ab 19 Uhr treffen sich die Teilnehmenden zu einem Festabend mit der Verleihung des Jean-Servais-Stas-Preises sowie des Förderpreises für junge Wissenschaftler. Den Festvortrag „Wenn Staaten töten – wie Geheimdienste mit Gift morden“ hält Dr. Walter Martz vom Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg.
Am Samstag widmet sich das Symposium u.a. den Themen „Cannabis“ sowie „Drogen - Metabolismus und Profiling“ und endet zur Mittagszeit, so dass die Teilnehmenden noch die Gelegenheit haben, durch die Mosbacher Altstadt zu bummeln.




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